Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Intervention >> Tanz

März 27

Gesine Moog

So geht der Tanz

Ist eine Visualisierung etablierter Muster und symbolisiert, dass Veränderung mit jedem einzelnen Schritt zur Weiterentwicklung führt. In der Kunstform Tanz kann manche Ästhetik in Institutionen wie Theatern veraltete Strukturen aufweisen, die in unserer heutigen Zeit dringend neu begegnet werden sollten, wie z.B: hierarchische Strukturen wie auch rassistische. Selbst wenn wir uns in einer Routine und Struktur bewegen müssen, ist es die Chance ständig eine Entwicklung fortlaufender Notwendigkeit und deren Veränderung zu erkennen. Die wahre Natur des Tanzes soll mich täglich daran erinnern, mich aus meinen und mir auferlegten  Begrenzungen zu befreien. So geht der Tanz” wurde entwickelt durch eine Gegengene Choreographie, die sich in einem Rahmen von 12m x 12m bei unterschiedlichen Wetterbedingungen im Freien bewegte. Die hinterlassenen Fussspuren und das mehrfache wiederholen der gegangenen Wege, weisen Intensität und Auswirkung auf. Ausserdem verdeutlichen die verschiedenen Sequenzen, etabliertes und neues.   Diese hinterlassenen Spuren versinnbildlichen die Schönheit eines Musters. Ein Muster dessen Existenz den dualism von Stärke und Schwäche spiegelt. Es kann Leiten und Halt geben aber auch zerstörerisch wirken wenn sie einengen.

 

Oszillator

Wir kreieren Systeme die Bewegung bewirken. Eine kreierte Umwelt an verschiedenen Techniken, dienen zur Orientierung oder führen zur Desorientierung und die kreisförmige oder hin- und her Bewegungen übertragen. Ein dynamisch schwingendes Zusammenspiel um unsere Achse der Gegenwart. 

Ein fortlaufender Generator unseres Antriebs, welches unser Morgen bestimmt. Zeit ist ein Konstrukt unserer Gesellschaft, doch unsere Umwelt existiert in einer dynamischen Zeitlosigkeit. Vergangenheit und Zukunft haben keine wirkliche Realität jenseits unserer Erinnerungen und Prognosen. 

Wir fühlen und wahrnehmen einen linearen Zeitfluss, da wir unsere Umwelt durch unseren Filter an Gedanken Erleben. Wird unser Sehen und Empfinden in der Gegenwart, beeinflusst von den Erinnerungen und dem Gelerntem aus der Vergangenheit? 

Verhaltensmuster und damit wiederholende Bewegungsabläufe scheinen unsere alltägliche Wahrnehmung zu Kategorieren. Die angesammelte Geräuschkulisse wirkt wie ein Symphonie auf uns ein und der Tanz entfremdet sich unserer Natur. 

Gesine Moog

Details

Datum:
März 27